Virtualbox vs VMWare Fusion

Die Zahl der Mac-Nutzer wächst in unserer Firma. Mehr und mehr Nutzer steigen auf eine Apple-Rechner um. Die notwendige Software für Büroanwendungen ist mittlerweile vorhanden: Safari, Mail, iChat, Office für den Mac, Keynote. Für die Spezialisten gibt es auch fast alles: LibreOffice, Eclipse, Firefox, Chrome, Photoshop. Da MacOS ein *nix System ist, kann man mit Macports auch weitere Software als Source-Code laden und selbst kompilieren.

Leider gibt es manchmal den Fall, dass wir ein anderes Betriebssystem benötigen:

  • Unsere Telefonanlage Swyx stellt leider nur einen Windows-Client zur Verfügung
  • Die Management-Software von VMWare gibt es nur Windows oder Linux
  • Browsertests in anderen Betriebssystemen
  • Bankprogramme
  • Kunden packen Daten in Zip oder Rar Exe-Dateien

Für viele Arbeiten stellen wir natürlich virtuelle Maschinen bereit, doch um auf diese dann vollständig zuzugreifen muss man dann wieder die VMWare Software starten, die es unter Mac ja nicht gibt.

Also: Jeder Mac-Nutzer hat fast permanent eine kleine Windows Installation als virtuelle Maschine auf seinem Rechner aktiv.

Wir haben bisher immer VMWare Fusion eingesetzt. Nach den Positiven Rückmeldungen von der Systemadministration habe ich zum Test einmal Virtualbox installiert.

Installation:

Die Installation war problemlos, ein virtuelle Maschine unter Windows 7 Home ist schnell angelegt und kann genutzt werden. Auch die Installation von Sabayon Linux verlief problemlos. Virtualbox kann die Systeme sowohl in dem eigenen Format anlegen, als auch direkt so, dass diese von Fusion gelesen werden können. Ebenfalls können die Virtuellen Maschinen aus dem Virtualbox-Format wieder in das VMWare Format wandeln.

Benutzung:

Abstürze unter Virtualbox habe ich nicht beobachten können. Die Integration in die MacOS Oberfläche von Virtual-Box ist nicht so schön gelöst, alle Systeme öffnen in einem Fenster. Dabei fühlt sich das Arbeiten in der grafischen Oberfläche der virtuellen Windows Maschinen träge an. Der Mauszeiger hängt, Klicks kommen „verspätet“ im System an. Dazu kommt dann noch ein sehr großer Resourcen-Verbrauch: Das Wirtssystem wird sehr träge ein Arbeiten dort ist teilweise nicht möglich.

Fazit: 

Wir nutzen weiter VMWare Fusion für unsere Mac-Systeme.

Tip:

So kann man eine bestehende Virtualbox in ein Fusion System wandeln:

  • Öffnen des Programms Terminal und in das Verzeichnis wechseln
  • Folgenden Befehl eingeben:  VBoxManage clonehd Harddisk.vdi Harddisk.vmdk -format VMDK, wobei Harddisk.vdi der Name der Virtuellen Festplatte ist.
  • In VMWare Fusion neue Maschine erstellen (ohne Datenträger)  und dann die neu angelegte Festplatte importieren und konvertieren.

 

 

 

 

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Über Ingo Schmitt

Spricht Typoscript, php, und sql. Perl und bash verhandlungssicher.Besitzt java Grundkenntnisse.
Ist als CTO in der Geschäftsleitung zuständig für Entwicklung und Betrieb und bloggt hier über alles was technisch interessant ist.

Homepage: http://www.marketing-factory.de

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