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Campixx 2012 Recap – Das SEO-Klassentreffen mit dem hilfreichen Geist

Der unbekannte Campixx-Besucher (Dieses Bild hat mein iPhone ganz alleine aufgenommen)[/caption]

Nach der Premiere des SEO-Tool-Day kamen dann noch die zwei „echten“ Campixx-Tage, die einmal mehr so vollgepackt mit Erfahrungen, Eindrücken und Erlebnissen waren, dass man davon nur in Auszügen berichten kann.

Da wir erstmalig ein Hotelzimmer direkt vor Ort bekommen haben (mit schönem Blick auf rauchende SEOs auf dem Parkplatz) gestaltete sich der Morgen relativ entspannt. Man konnte direkt vom leckeren Frühstücksbüffet zur Eröffungsveranstaltung schlendern – und musste keine umständlichen Taxifahrten zum Veranstaltungsort organisieren. Die Ehre, als erste im gelben Shirt im Frühstücksraum gesessen zu haben, geht übrigens an Birthe Stujts von Rankteting – die dieses Jahr auch gleich mit zwei Sessions vertreten war.

Eröffnungsveranstaltung und Keynote zur Campixx 2012

Auf der Eröffnungsveranstaltung ging Marco noch auf die modische T-Shirt-Kontroverse ein. Das vielkritisierte Gelb steht als Farbe der Sonne und der Hoffnung für den Empfänger der diesjährigen Charity-Veranstaltungen, die Björn Schulz Stiftung. Durch diese Enthüllung nahmen in Folge die offenen Modekritiken stark ab.
Marco hatte auch keine Kosten und Mühen gescheut und für die Eröffnungsveranstaltung einen hochprofessionellen Motivational Speaker gefunden, der die wahren Geheimstrategien der Suchmaschinen-Arbeit wirklich erfaßt hatte – nämlich das #HISÜO-Prinzip („Hauptsache ich stehe überall oben“).

Sessions und Workshops am ersten Tag der Campixx

Bei „Inhouse SEO für internationale Websites“ zeigte Peer Hoffmann, wie man (B2B)-Company-Websites effektiv internationalisieren kann. Wichtige Takeouts: Zunächst einmal die Allzweckwaffe hreflang – die allerdings korrekt eingesetzt werden will, wenn man Risiken vermeiden möchte. Außerdem: Auf lokale Signale wie richtige Telefonnummern und Währungen achten. Alle Keyword-Entscheidungen der lokalen Redakteure müssen vom SEO noch einmal in Frage gestellt werden, sonst droht Betriebsblindheit. Bei internationalen Relaunches extrem aufmerksam auf Fehlerbeseitigung in den WMT achten, da sich zu viele Fehler schlecht auf das Ranking auswirken. Und wichtig: Immer Feedbacks mit Reportings in die Länder geben, um die Motivation der Mitarbeiter vor Ort zu erhöhen

Bei Markus Tandler alias Mediadonis und „Irgenwas mit SEO“ durfte offiziell nichts verbloggt oder vertwittert werden. Wer allerdings auf schwarzhütiges Geheimwissen gehofft hatte, wurde von Yoast via Twitter eines besseren belehrt:

@mediadonis speaking at #campixx is so white now that I should be wearing sunglasses 🙂 /cc @mattcutts

Hier gibt es eine extrem fotogene Slide aus dem Dashboard-Vortrag zu sehen.

Bei A. Merkel (nicht die Bundeskanzlerin) ging es dann um den Prototyp eines Online-Marketing Dashboards für Wettbewerbanalysen. Daraus die erschreckende Erkenntnis gewonnen, dass die üblichen SEO-Tools immer noch viel zu wenig Daten per API zur Verfügung stellen und allerhand noch gescrapt werden muss.

Von „Seasonales SEO“ hatte ich mir leider etwas mehr versprochen. Hier gab es zwar hübsch anzuschauende Präsentationscharts zu Workflows, aber keine wirklich zündenden kreativen Ideen für Inspiration und Umsetzung.

Bei „Linkaufbau über Muster“ von Internetkapitän Markus Hövener gab es zwar interessante Einsichten in das Agenturtool und ein paar Inspirationen zur Standard-Linksuche, aber die titelgebenden Muster kamen dann leider doch noch etwas zu kurz.

Das Abendprogramm mögen bitte andere rekapitulieren… leider war ich gesundheitlich noch zu angeschlagen, um dort wirklich mitzumischen. Es muss aber gut gewesen sein, die letzten Tweets aus der Bar kamen morgens gegen 6 Uhr.

Sessions und Workshops vom 2. Tag der Campixx

Am zweiten Tag konnte Birthe ihren Frühstücksrekord leider nicht halten, und war erst als zweites Gelbshirt im Frühstücksraum am Start.

Redakteure wollen von sanfter aber bestimmter SEO-Autorität gelenkt werden!

Danach ging es auch schon gleich weiter mit dem vielversprechenden Auftakt „Content und Redakteure im Griff – SEO Funktionen für das perfekte CMS“. Hier zeigte Ludwig Coenen, wie man die Redakteure im gesamten Produktionszyklus via CMS dezent und unauffällig mit SEO-Informationen versorgt. Einer der wichtigsten Tipps: Eine Vorschau des späteren Google-Snippets im CMS anzeigen, damit der Redakteur sich in die Betrachter der SERP hineinversetzen kann.Wichtig auch die Motivation, auf thematisch passende Nebenartikel zu verweisen, hier muss einem Redakteur die Recherche vom CMS abgenommen werden. Außerdem fehlt in den meisten Systemen eine Feedback-Möglichkeit, wo die Autoren den SEO-Erfolg ihrer eigenen Artikel erfahren können. (Hier kann es aber bei öffentlichen Systemen Probleme mit dem Betriebsrat geben).

Sehr viele wichtige Zahlen bei Seolytics – bitte beachten Sie das Kleingedruckte!

Danach ging es – wegen zusammengelegter Sessions – erst einmal mit original Barcamp-Feeling (TM) auf die Suche nach dem richtigen Raum für die SERP Analysen. Die Präsentationen von Seolytics und Stefan Fischerländer waren wegen inhaltlicher Überschneidungen zusammengelegt worden, wovon die Session allerdings sehr profitierte. Hier gab es eine Menge extrem interessanter Auswertungen zur Universal Search zu sehen.

SEO & Social beantwortete dann leider doch nicht wirklich die Frage, warum Google Facebook liebt. Man konnte aber die Erkenntnis mitnehmen, dass Likebait möglichst auch immer als Linkbait funktionieren sollte, um wirklich beim Ranking zu helfen.

Danach bekam ich zufällig noch das Ende der Diskussion zum Panel von Martin Mißfeldt mit – wo kontrovers über Pinterest gesprochen wurde. Ich hoffe, zu diesem spannenden Thema werden wir auf den nächsten SEO-Konferenzen noch viel mehr zu hören bekommen.

Die folgende Session von Stefan Fischerländer (leicht zu googlen) und einem stimmlich angeschlagenen aber ansonsten gut aufgelegten Thomas Mindenich war sowohl lehrreich als auch unterhaltsam. Hier konnte man am lebenden Objekt verfolgen, wie man seine Linknetzwerke besser nicht aufbauen sollte.

Mit der kleinen aber feinen Session zur Video-SEO von Michael Fritz und seinem im Programmheft (warum eigentlich nicht?) leider nicht namentlich aufgeführten Kollegen fand die Campixx dann einen würdevollen Ausklang. Hier war vor allem interessant zu sehen, welchen Effekt die in letzter Zeit aggressiv werbenden Video-Optimierer wirklich haben.

Links zu den Workshops/Sessions der Campixx 2012

Damit das unangenehme Gefühl, in der falschen Session gesessen zu haben, beruhigt wird. (Keine sinnvolle Reihenfolge, wird laufend ergänzt)

Texte und Slideshows

Video- und Audio-Sessions

Campixx12 Recaps

Weitere Recaps von der Campixx 2012, die inzwischen fast im Minutentakt hereintrudeln. (Keine sinnvolle Reihenfolge, wird laufend ergänzt)

Blogs und Text-Recaps

Video- und Audio-Recaps

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Über Karoline Steinfatt

Bio als 3. Abifach gehabt. Orchideenfächer studiert. Und jetzt mach' ich irgendwas mit Internet, Social Media und Suchmaschinen. Geschäftsleitung bei der Marketing Factory Consulting GmbH.

Homepage: http://www.marketing-factory.de/

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5 Gedanken zu „Campixx 2012 Recap – Das SEO-Klassentreffen mit dem hilfreichen Geist“

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