Erfahrungsbericht zum TYPO3 Camp Rhein Ruhr in Essen

Anfang November war es soweit: Ich durfte mein erstes TYPO3 Camp besuchen. Im Vorfeld hatte ich mich ein wenig über Barcamps informiert, mit dem Ergebnis: Ich fühlte mich informiert, aber wusste im Grunde genommen doch wieder nichts. Das grobe Thema – TYPO3 – war klar, aber die konkrete Planung der Sessions fand ja erst vor Ort statt.

Der Sessionplan des 1. TYPO3 Camp Rhein Ruhr

Nach ausführlicher Begrüßung durch das Organisationsteam und Vorstellung jedes ein

zelnen der über 100 Teilnehmer wurde also geklärt, welche Themen diskutiert werden sollten. Da es hauptsächlich Themen für Entwickler und Systemadministratoren gab, verstand ich von den kurzen Zusammenfassungen schon einmal nicht alles. Ich war also gespannt wie viele Diskussionen und Präsentationen für mich geeignet waren. Als Projektassistentin habe ich fast ausschließlich auf redaktioneller Seite mit TYPO3 zu tun, aber wie sich herausstellte, gab es auch für mich einige interessante Veranstaltungen. Um hier nicht den Rahmen zu sprengen, erwähne ich nur ein paar davon.

Gleich eine der ersten Sessions hatte gar keinen Bezug zu TYPO3, hat aber dennoch nicht nur mich sondern sicher auch alle anderen Teilnehmer in ihren Bann gezogen. Sehr anschaulich wurde uns gezeigt, wie man „Zen Computing“ betreibt, um z.B. den Arbeitsplatz besser zu organisieren und so konzentrierter und zielstrebiger zu arbeiten. Ein bisschen verträumt verließen wir den Vortrag, in Gedanken beim Chef, dem man beibringt, dass ab sofort eine tägliche Zen Hour eingeführt werden sollte…

Als relativer Neuling im Bereich Projektmanagement habe ich außerdem alles über Kanban und Scrum aufgesaugt, das einige Kollegen erfolgreich praktizieren. Es war spannend zu hören, wie andere ihre Projekte organisieren und wie erfolgreich (oder eben auch nicht) sie mit ihren Strategien sind. Vielleicht lässt sich das eine oder andere aus dieser Session sogar bei uns umsetzen.

Die Augen geöffnet hat mir außerdem die Diskussionsrunde zur Gebärdensprache bzw. Barrierefreiheit im Internet. Wer von uns hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Websites gestaltet werden müssen, damit sie auch für Menschen mit Behinderungen „lesbar“ sind? Und noch viel interessanter: wie viele Kunden haben uns schon darauf angesprochen? Zwei Fragen, über die ich mir zuvor nie Gedanken gemacht hatte.

Insgesamt war es nicht zuletzt dank der guten Organisation und des Engagements der Teilnehmer eine tolle Veranstaltung. Mir persönlich hat auch das Konzept des Barcamps Spaß gemacht, das wunderbar zur Location passte. Einziger Wermutstropfen: Mit 45-60 Minuten je Session war häufig viel zu wenig Zeit, um ein Thema wirklich ausführlich zu diskutieren – Grund genug, das TYPO3 Camp Rhein Ruhr nächstes Jahr zu wiederholen!

Weitere Artikel zum Thema findest du hier:
https://digiparden.wordpress.com/2012/11/20/typo3camp-rheinruhr-2012/
http://blog.mittwald.de/cms/1-typo3camp-rheinruhr-in-nrw/
http://typo3.org/news/article/typo3camp-rhein-ruhr/
http://blog.marketing-factory.de/typo3/typo3-camp-rhein-ruhr-erfahrungsbericht/

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Über Sarah Liebert

Senior Projektmanagerin und seit Mitte 2012 bei der Marketing Factory Consulting GmbH.

Homepage: http://www.marketing-factory.de/