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Recap: Schülerpraktikum vom 25.06 – 13.07.2018

Mein Name ist Lennart, ich bin 15 Jahre alt und besuche die zehnte Klasse des MSM-Gymnasiums in Krefeld. Wie jedes Jahr in der zehnten Klasse, absolvieren auch wir ein dreiwöchiges Praktikum, das ich in der Marketing Factory verbracht habe und über welches ich im Folgendem ein wenig berichten werde.

Wie ich auf die Marketing-Factory stieß

Da ich mich schon immer dafür interessiere und mir auch vorstellen kann so einen Beruf später anzutreten, recherchierte ich nach einer geeigneten Marketing- bzw. Digitalagentur. Dabei stieß ich im Internet schnell auf die Website der Marketing Factory (MFC) und war mir sofort sicher, dass ich dort mein Praktikum verbringen möchte. Also bewarb ich mich und fand mich kurze Zeit später im beeindruckenden Büro der MFC wieder. Dort führte ich ein erstes nettes Gespräch und trat ein paar Monate später mein Praktikum an…

Woche 1: Systemadministration

Wie ein paar Monate zuvor, wurde ich auch am ersten Praktikumstag herzlich empfangen. Nachdem ich allen vorgestellt wurde, zeigte man mir das Büro. Ich fand mich schnell zurecht und fühlte mich gleich wohl. Die erste Woche verbrachte ich dann in der Systemadministrations-Abteilung. Zunächst habe ich den anderen ein wenig über die Schulter geblickt und sie haben mir gezeigt, was sie eigentlich machen und mit welchen Methoden und Programmen sie arbeiten.

Raspberry Pi 3

Nachdem ich dann meinen Arbeitsplatz und Computer eingerichtet hatte, sollte ich mit einem Projekt beginnen: Dabei habe ich einen sehr kleinen Computer (einen sog. Raspberry Pi 3) eingerichtet, mit Sensoren ausgestattet und mich im Programmieren versucht. Als der Raspberry eingericht war, schloss ich einen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor und eine Kamera an. Dann programmierte ich ein Dashboard, welches nun im Browser die Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Büros anzeigen sowie Fotos schießen und anzeigen kann.

Dashboard Raspberry Pi 3

Woche 2: Systementwicklung

Ausschnitt vom erstem groben Layout

In der zweiten Woche lag mein Fokus dann auf der Systementwicklungs-Abteilung. Nun ging es eher in den kreativen Bereich: Meine Aufgabe bestand nämlich darin, mich mit dem Grafikprogramm GIMP (GNU Image Manipulation Program) auszuprobieren und ein grobes Design für eine Website damit zu erstellen.

Als ich damit Ende der zweiten Woche fertig war, begann ich einen Online-Kurs der Google Zukunftswerkstatt zum Thema Online-Marketing. Diesen schloss ich zu Beginn der dritten Woche erfolgreich ab und besitze nun sogar ein Zertifikat 🙂 .

Besichtigung des Rechenzentrums am 03.07:

Am 03.07.2018 fand dann ein Ausflug der Firma zum Rechenzentrum CenturyLink statt, wo auch einige Systeme der Firma gehostet werden. Ein Mitarbeiter dieses Rechenzentrums führte dann die Projektmanager der Firma und mich durch die riesige und laute Anlage. Es war sehr beeindruckend diese großen sog. Racks und die tausenden von Kabeln zu sehen. Auch die Vielzahl an  Sicherheitsmaßnahmen, die es gibt, um Ausfälle zu vermeiden (z.B. Stromgeneratoren), waren sehr interessant – gerade für mich, jemanden, der noch nie in einem Rechenzentrum war. Nebenbei erhielt man dann noch viele komplexe Informationen von unserem Guide. Das waren zwar ziemlich viele Eindrücke auf einmal, aber auf jeden Fall ein sehr interessanter und empfehlenswerter Einblick, gerade um zu erfahren was z.B. hinter einfachen Online-Shops steckt, die die meisten ja tagtäglich nutzen.

Woche 3: Projektmanagement

In der dritten Woche lag mein Aufgabenfeld beim Projektmanagement. Zu Beginn der Woche habe ich noch den Google Zukunftswerkstatt Online-Kurs beendet. Dieser war meiner Meinung nach Alles in Allem sehr interessant und hilfreich. Selbst wenn man mit Online-Marketing nichts am Hut hat, ist dieser Kurs meiner Meinung nach spannend, da er einem einen Einblick verschafft in Prozesse, die man normalerweise nicht mitbekommt (z.B. wie die Werbung entsteht, die man im Web sieht). Außerdem lernt man durch den Kurs auch viel über Digitale Medien an sich und deren Bedeutung.

Des Weiteren schrieb ich diesen Blogbeitrag und erstellte eine Firmenpräsentation für die bevorstehende Messe dmexco.

Fazit

Ich kann dieses wirklich spannende Praktikum nur jedem empfehlen. Ich habe mich von Anfang an sehr wohl und integriert gefühlt. Mir wurde viel Vertrauen entgegengebracht, so dass ich von Beginn an eigenständig arbeiten und eigene Projekte gestalten durfte. Ich habe in den drei Wochen viel dazu gelernt, Spaß gehabt, großartige Erfahrungen gesammelt und einen sehr guten Einblick in jedes Berufsfeld dieser Firma erhalten. Dabei wurden die – zwar kurzen – drei Wochen perfekt genutzt!

Dafür einmal an alle, die mir dies ermöglicht haben:

DANKE!

 

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