Apple One to One-Training Erlebnisbericht

Apple Store Centro Oberhausen
Apple Store Centro Oberhausen (Foto: Achim Hepp)

Vor kurzem haben wir zu viert einen Ausflug zum Apple Store in Oberhausen gemacht, um an unserer ersten Apple One to One Trainingssitzung zum Thema Keynote teilzunehmen.

Bevor es losging stellte sich uns die große Frage, ob wir unsere Macbooks mitnehmen müssen. Leider stand in der Anmeldebestätigung nichts dazu. Ein Anruf im Apple Store sollte Abhilfe leisten, aber zu hören bekamen wir nur die schöne Musik der Warteschleife. Nach 15 Minuten legten wir auf, packten unsere Macbooks ein und machten uns auf den Weg nach Oberhausen.

Schon vor dem Betreten des Apple Stores konnten wir sehen, dass es sehr voll ist. Wir hatten nicht bedacht, dass die Sommerferien noch nicht vorbei waren. Jetzt wissen wir aber, was Eltern mit ihren Kindern machen, wenn sie in Ruhe shoppen wollen: sie setzen sie an den Kindertisch im Apple Store, wo die Kleinen dann fröhlich mit iPads, iPods und iPhones spielen können. 😉
Aber gut, die One to One-Sitzungen finden ja sicherlich in einem abgetrennten, ruhigeren Bereich statt…dachten wir.

Die Mitarbeiter des Stores sind in der Menschenmenge leicht zu erkennen: blaues T-Shirt, Namensschild um den Hals und ein iPad in der Hand. Vielleicht lag es an unserer Orientierungslosigkeit, vielleicht aber auch einfach an der totalen Reizüberflutung (ich tippe auf letzteres), dass wir gleich mehrfach freundlich von Mitarbeitern angesprochen wurden: „Können wir etwas für Euch tun? Ihr seht so hilflos aus.“

Nachdem wir den richtigen Ansprechpartner ausfindig gemacht und uns bei ihm gemeldet hatten, sprach er „Gruppe Keynote. Vier Personen. Vollständig vertreten.“ in sein Mikrofon und bat uns, auf unseren Trainer Julian zu warten.
Da standen wir nun, mitten im Apple Store. Wen es interessiert: Nein, es gibt keine separaten oder abgetrennten Bereiche für die Trainingssitzungen.

Wir setzten uns alle an einen Tisch, doch da unsere Gruppe insgesamt aus sechs Leuten (plus diverse Schaulustige) bestand – und wir alle unsere Macbooks dabei hatten – wurde es leider ein wenig eng. Julian kam, stellte sich uns kurz vor und begann auch gleich mit den Basics von Keynote:

  • Wie wähle ich die richtige Foliengröße aus?
  • Wie füge ich neue Folien hinzu?
  • Wie füge ich Textfelder ein?
  • Wie bearbeite ich den Text?
  • Wie binde ich Animationen in meine Präsentation ein?
  • etc.
Screenshot Keynote "Transparenz"-Funktion
„Transparenz“-Funktion in Keynote

Da wir alle schon mal mit Keynote gearbeitet haben, waren uns die meisten Dinge bereits bekannt. Was wir aber noch nicht wussten: mit Keynote kann man über die „Transparenz“-Funktion schnell und einfach Bilder bearbeiten und bestimmte Bereiche transparent machen.

Vorgeführt wurde uns diese Funktion an einem Bild eines iPhones mit grauem Schatten, das nach der Bearbeitung sauber ausgeschnitten war und keinen Schatten mehr hatte.

Leider ging es in dieser Gruppensitzung nicht über die Basics hinaus. Um mehr ins Detail gehen zu können, sollen wir uns alle Fragen, die bei der Arbeit mit Keynote aufkommen, notieren und dann einen Termin für ein persönliches Training vereinbaren. Kleiner Tipp: Vielleicht sollte man diese Information in den Beschreibungen auf der Website mit einbinden, damit man sich direkt für das richtige Training anmelden kann. Denn nicht jeder liest sich die Programmbestimmungen durch.

Bei einer Gruppensitzung braucht man sein Macbook nicht unbedingt. Je nach Verfügbarkeit kann man auch vor Ort ein Gerät für die Dauer des Trainings zur Verfügung gestellt bekommen. Zu einem persönlichen Training und auch zum offenen Training sollte man aber sicherheitshalber sein eigenes Gerät mitbringen.

Auch wenn wir bei unserer ersten One to One-Trainingssitzung nicht so viel gelernt haben, war es insgesamt doch recht interessant. Leider war es sehr laut im Store, aber Julian war sehr freundlich und man hat ihm angemerkt, dass er Spaß an seinem Job hat.

Als Julian sich zu Beginn des Trainings vorstellte und uns sein Namensschild zeigte, fiel mir übrigens der Satz auf, der unter seinem Namen stand: „Frag’ mich, was ich alles kann!“ Während des Trainings rückte Julian immer wieder sein Namensschild zurecht, so als ob er uns auf diesen Satz aufmerksam machen und unbedingt gefragt werden wollte was er denn alles kann. Vielleicht bin ich aber auch die Einzige, der das aufgefallen ist und die die Antwort auf diese Frage interessiert hätte, denn gefragt hat ihn aus unserer Gruppe niemand. Aber wir werden bestimmt bald an unserer nächsten Trainingssitzung teilnehmen und dann können wir das ja nachholen…

 

Bildnachweis:
Bild Apple Store: Autor: Achim Hepp | Quelle: flickr.de | Lizenz: Creative Commons
Bild Keynote: Eigener Screenshot

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Über Tu Phuong Luu

Seit Mitte 2012 bei der Marketing Factory Consulting GmbH zuständig für die Leitung von Online-Projekten inkl. Angebotserstellung und Kalkulation, interner und externer Koordination, Qualitätssicherung und allem, was sonst noch so dazu gehört...

Homepage: http://www.marketing-factory.de