Google WMT mahnen alte Software an

Google mahnt Software-Update an
Google mahnt Software-Update an

Mir ist heute zum ersten Mal aufgefallen, dass die Google Webmastertools (WMT) sich aktiv in die Software-Versionen der Webmaster einmischt. Google hat letzten Samstag wohl Langweile gehabt und die Software-Versionen der Webmaster auf Aktualität geprüft. In diesem Beispiel mahnen die Google WMT an, dass die TYPO3 Version 4.4 nicht aktuell wäre und Updates für die Software verfügbar wären. Grundgedanke bei der Sache ist natürlich super und es war zuvor eigentlich schon recht klar, dass aktuelle Software für einen Website-Betreiber auch ein Zeichen ist, dass er sich um seine Seite kümmert.

Komisch finde ich nur, dass Google scheinbar für diese Tests Daten benutzt, die nicht mehr so ganz aktuell sind. In unserem Fall benutzen wir schon länger keine TYPO3 Version 4.4 mehr, so dass die Aussage nicht so ganz passt. Trotzdem sind die Anmerkungen umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass der Support für TYPO3 4.4 Ende April eingestellt wird und von Google vermeintlich genau diese Versionen kleiner TYPO3 4.5 angemahnt wurden. Der ursprüngliche Blogpost von Google, der auch im Hinweis in den Webmastertools verlinkt ist, stammt übrigens schon aus dem Jahr 2009 und ist bereits etwas älter.

Update: So wie es aussieht hat Google als Grundlage für diese Hinweise Daten benutzt, die älter als Anfang Januar sind, was wohl abhängig von der Crawlingintensität der Seiten ist. Wir haben gestern die Meldung bei zwei weiteren Seiten bekommen, die schon viel länger umgestellt sind und daher keinen Hinweis erhalten sollten. Google liegt also hier mit einigen Seiten falsch. Aber wie heißt es so schön: „Vorsicht ist besser als Nachsicht.“

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Über Simon Schmidt

Simon Schmidt ist bei Marketing Factory für die Bereiche technisches SEO und Datenanalyse zuständig

One thought on “Google WMT mahnen alte Software an”

  1. Wobei – wie fast zu erwarten – Google sich wohl primär um sehr populäre Systeme kümmert. Antike Serendipity-Versionen z.B. werden offensichtlich nicht erkannt. Wäre sonst wohl auch zu viel Arbeit, die Versionen von einem großen Haufen Programme ständig zu aktualisieren.

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