Serie „Korrekte Bildnachweise“: 4. Nach Abmahnung Bilder entfernen

Der vierte Teil unserer Serie zu korrekten Bildnachweisen zeigt, wie man nach einer Abmahnung Bilder entfernen kann, ohne im CMS weiter abmahnfähige Bildkopien zu hinterlassen.

Auch bei ansonsten gewissenhafter Bildrechteverwaltung kann es vorkommen, dass man abmahngefährdete Bilder vom Webserver entfernen muss. Eventuell ist eine zeitlich begrenzte Bildlizenz ausgelaufen oder ein Foto darf aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht mehr gezeigt werden. Je höher die rechtlichen Risiken bei Zuwiderhandlung sind, desto sorgfältiger sollte man bei der Entfernung der Bilddateien vorgehen.

Beim #t3crr17 vor Ort!

In unserer täglichen Arbeit bei Marketing Factory nutzen wir Open Source Software an vielen Stellen. Oft passiert dies im Verborgenen: Eine Software setzt eine bestimmte Open Source Komponente ein, Router nutzen Linux Quellcode und selbst MacOS X basiert auf einer freien Software.

Wenn wir Projekte für unsere Kunden entwickeln und betreiben, wählen wir explizit offene Software: Unsere Server laufen auf Linux, wir entwickeln Programme in der Sprache PHP und nutzen das CMS TYPO3 um nur ein paar Beispiele zu nennen. Einige Open Source Projekte unterstützen wir auch aktiv, indem wir Patche einrichten, die Projekte finanziell unterstützen oder aktiv an der Weiterentwicklung mitarbeiten.

Serie „Korrekte Bildnachweise“: 3. Bildnachweise im CMS verwalten

Der dritte Teil unserer Serie zu korrekten Bildnachweisen befasst sich mit Pflege und Verwaltung der Bildnachweise im CMS (Content-Management-System).

Nachdem wir in den ersten Teilen gezeigt haben, wie Bildrechte dokumentiert werden und wo sie auf einer Webseite ausgegeben werden, wenden wir uns in diesem Teil der Verwaltung von Bildrechten im jeweiligen CMS (in unserem Fall: WordPress und TYPO3) zu.

Zentrale Bildnachweis-Verwaltung im Dateisystem ist sinnvoll

Idealerweise sollte die Bildlizenz-Dokumentation beim ersten Hochladen eines Bildes in die Datei-Verwaltung direkt am Bild selbst erfasst werden. Dadurch stehen die Daten gleich allen anderen Redakteuren zur Verfügung, die auf den gleichen Datei-Pool zurückgreifen und das Bild dann auf den eigenen Seiten einsetzen können.

Wenn Browser plötzlich rot sehen und eine SSL-Verschlüsselung zum Muss wird

Ende April 2017 gab Google bekannt, dass der Google Chrome Browser in naher Zukunft vor Websites warnt, die über keine oder keine ausreichende SSL-Verschlüsselung verfügen. Die Kennzeichnung von Websites als „unsicher“ wird ab der kommenden Version des Chrome Browsers ausgegeben. Die Veröffentlichung von Version 62 ist zu Ende Oktober 2017 geplant.

Die Markierung als „unsicher“ gilt insbesondere für Websites, auf denen sich Formulare befinden und in denen Benutzer ihre Daten eintragen und absenden. Dazu gehören Kontaktformulare, Newsletter-Anmeldeformulare oder auch Login-Formulare. Bei einer nicht verschlüsselten Übertragung werden Daten im Klartext verschickt. Problematisch hierbei ist: Abgefangene Daten können gelesen werden.